Dranginkontinenz - Ursachen & Behandlungsmöglichkeiten

Dranginkontinenz Obwohl Dranginkontinenz viele Menschen betrifft, spricht kaum jemand öffentlich darüber. Viele Betroffene holen sich aus Scham keine ärztliche Hilfe. Dabei lässt sich die Erkrankung gut behandeln. Dieser Artikel informiert über Symptome, Ursachen, präventive Maßnahmen, Untersuchungsmethoden und Therapiemöglichkeiten dieser Volkskrankheit.

Kurzübersicht

  • Was ist Dranginkontinenz (Definition)? Unfähigkeit, Urin kontrolliert zurückzuhalten
  • Symptome: Intensiver, unbeherrschbarer Harndrang, der tagsüber und nachts auftreten kann
  • Ursachen: Motorische Dranginkontinenz ausgelöst durch neurologische Erkrankungen wie Schlaganfälle, Alzheimer und Demenz, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson und Hirntumore. Sensorische Dranginkontinenz ausgelöst durch Blasenentzündung, Vergrößerung der Prostata, Blasensteine, Blasentumore, Steine und/oder Tumore in der Harnröhre. Teilweise liegen keine körperlichen, sondern psychische Ursachen vor.
  • Präventionsmöglichkeiten: Rauchen, Übergewicht, der Konsum von Tee, Kaffee und kohlensäurehaltigen Getränken erhöhen das Risiko einer Dranginkontinenz.
  • Untersuchungen: Urin- und Ultraschalluntersuchung, urodynamische Untersuchungen (zur Bestimmung der Blasenfunktion), Blasenspiegelung, Untersuchung der Prostata
  • Therapie: Nicht medikamentöse Maßnahmen wie Beckenbodentraining, Anpassung des Trinkverhaltens und Toilettentraining. Medikamentöse und operative Maßnahmen wie Tabletten, Botox und Neuromodulation.
  • Fazit: Dranginkontinenz lässt sich therapieren, verbessern und heilen.

Was ist Dranginkontinenz (Definition)?

Harninkontinenz bedeutet, dass ein Mensch ungewollt Urin verliert. Ist vorweg ein deutlicher Harndrang spürbar, sprechen Mediziner von einer Dranginkontinenz. Der Drang, die Blase zu entleeren, ist stark. Die betroffenen Frauen und Männer erreichen aber die Toilette oft nicht mehr rechtzeitig. Unterwegs verlieren sie unterschiedliche Harnmengen. Der Urinverlust reicht von ein paar Tropfen bis zum Urinschwall. Die Dranginkontinenz gehört zu den häufigsten Inkontinenzarten.

Etwa zehn Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Blasenschwäche. Dabei betrifft das Problem Frauen mit 25 Prozent häufiger als Männer (11 Prozent). Es tritt in allen Altersgruppen auf.

Harninkontinenzarten und Häufigkeit

  • Jeweils 49 Prozent der betroffenen Frauen und Männer leiden unter einer Belastungsinkontinenz. Das heißt, sie verlieren unbemerkt Urin bei körperlichen Anstrengungen. Dazu gehören Lachen, Niesen, Husten, Sport oder das Heben schwerer Gegenstände. Ein vorheriger Harndrang besteht dabei nicht. Meistens ist die Ursache ein Schließmuskelproblem.
  • 22 Prozent der Frauen und 12 Prozent der Männer leiden unter einer Dranginkontinenz. Die Betroffenen spüren einen deutlichen Harndrang, schaffen es aber nicht mehr rechtzeitig auf die Toilette.
  • Bei 29 Prozent der Frauen und 39 Prozent der Männer liegt eine Mischform vor.

Symptome einer Dranginkontinenz

Das vorherrschende Symptom der Dranginkontinenz ist ein starker, unbeherrschbarer Harndrang. Verkrampft sich die Muskulatur der Harnblase, ist der Harndrang sogar schmerzhaft. Das Gefühl, sofort die Blase entleeren zu müssen, ist übermächtig. Fachleute sprechen hier vom „imperativem Harndrang“.

Erreichen Frauen und Männer mit einer Dranginkontinenz die Toilette nicht rechtzeitig, tritt ungewollt und unkontrollierbar Urin aus.

Ein weiteres Symptom sind häufige Toilettengänge: Menschen mit gesunder Blase suchen die Toilette tagsüber bis zu sieben Mal auf. Nachts müssen sie vielleicht einmal zusätzlich raus. Wer unter Dranginkontinenz leidet, nimmt die Blase häufiger als voll wahr. Das vermehrte Wasserlassen setzt sich in der Nacht fort.

Ursachen einer Dranginkontinenz

Mediziner unterscheiden zwei Ursachen: die motorische Dranginkontinenz (überaktiver Blasenmuskel) und die sensorische Dranginkontinenz (überempfindliche Blase).

Motorische Dranginkontinenz: überaktiver Blasenmuskel

Bei drei bis fünf von zehn Patientinnen und Patienten leiden unter einem überaktiven Blasenmuskel. Ein Grund dafür können neurologische Erkrankungen sein. Dazu zählen Schlaganfälle, Alzheimer und Demenz, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson und Hirntumore. Aber auch Unfälle, Lähmungen und Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes lösen mitunter nervliche Störungen aus.

Sensorische Dranginkontinenz: überempfindliche Blase

Liegt die Ursache für die Dranginkontinenz nicht bei einem überaktiven Blasenmuskel, ist häufig die Blase selbst das Problem. Obwohl die Blase nicht voll ist, nimmt die oder der Betroffene sie als voll wahr. Entzündungen wie interstitielle Zystitis lösen diese Empfindungsstörung aus. Steine in Blase und Harnleitern, Blasentumore oder Tumore in der Harnröhre sind ebenfalls möglich.

Ältere männlich Patienten leiden häufig wegen einer Vergrößerung der Prostata unter einer Verengung der Harnröhre. Bei einem jungen Mann im Alter von 20 Jahren ist die Prostata kastaniengroß und wiegt um 20 Gramm. Bei einem 60-jährigen kann es zu einer Prostatavergrößerung kommen, bei der sie die Größe einer Orange einnimmt und um 120 Gramm wiegt.

Faktoren, die eine Dranginkontinenz begünstigen:

  • Veranlagung : Häufig sind mehrere Familienmitglieder betroffen.
  • Verstopfung : Harter Stuhl und Verstopfung können die Beschwerden ebenfalls fördern.
  • Alter : Bei älteren Menschen nimmt die Häufigkeit von Dranginkontinenz zu.
  • Übergewicht : Adipöse Menschen leiden häufiger unter Dranginkontinenz als Normalgewichtige.
  • Kaffee- und Teekonsum: Beide Getränke beinhalten Koffein, was den Harndrang verstärkt. Bei den Teilnehmenden einer Studie milderten sich die Beschwerden, wenn sie den Kaffee- und Teekonsum reduzierten.
  • Nikotin : Raucher leiden häufiger unter einer Dranginkontinenz als Nichtraucher.
  • Medikamente : Bestimmte Arzneimittel fördern beziehungsweise verschlimmern die Beschwerden bei Dranginkontinenz. Dazu zählen Cholinergika und Cholinesterasehemmer, die Menschen mit Demenz einnehmen. Aber auch Betablocker, die bei Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck zum Einsatz kommen, sowie Digitaliswirkstoffe und Herzglykoside, die bei Herzrhythmusstörungen und Herzschwäche Anwendung finden, scheinen eine Dranginkontinenz zu begünstigen. Das Gleiche gilt für die durchblutungsfördernden Mittel Prostaglindin E1 und E2.

Präventionsmöglichkeiten von Dranginkontinenz

Dranginkontinenz Eine gezielte Vorbeugung ist nicht möglich. Es gilt, die bekannten Risiken, die zur Entwicklung einer Dranginkontinenz beitragen können, zu vermeiden:

  • Der Gesundheit zuliebe sollten Menschen auf den Konsum von Nikotin verzichten.
  • Eine ausgewogene, gesunde Ernährung sorgt für regelmäßigen Stuhlgang und verhindert harten Kot und Verstopfung.
  • Etwa zwei Liter Flüssigkeit braucht ein erwachsener Mensch täglich. Die Trinkzeiten lassen sich unkompliziert anpassen. Manche Menschen haben beispielsweise nachts weniger Beschwerden, wenn sie abends nichts mehr trinken und auf die Flasche Wasser am Bett verzichten.
  • Geeignete Getränke sind Wasser, Saft-Schorlen und ungesüßte Früchte- oder Kräutertees. Es kann helfen, den Konsum von Kaffee und schwarzem Tee einzuschränken und kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke zu meiden.
  • Bewegung im Alter und Sport tragen neben einer abwechslungsreichen Ernährung mit viel Gemüse, etwas Obst magerem Fleisch und Fisch dazu bei, Übergewicht zu vermeiden.

Untersuchungen beim Arzt

Harninkontinenz ist nach wie vor ein Tabuthema in unserer Gesellschaft. Vielen betroffenen Frauen und Männern fällt es schwer, sich mit ihrem Problem an Fachleute zu wenden. Der Leidensdruck ist groß. Aber die Schamgrenze ist oft größer. Betroffene warten häufig viel zu lange ab.

Es hilft, sich drei Dinge bewusst zu machen:

  1. Dranginkontinenz ist therapierbar, oft sogar heilbar. Der erste Schritt besteht darin, mit einem Arzt über das Problem so offen wie möglich zu sprechen. Nur auf diese Weise lässt sich die eigene Lebensqualität verbessern.
  2. Dranginkontinenz gilt als Volkskrankheit. Es gibt mit Sicherheit unzählige andere Frauen und Männer, die den Arzt mit denselben Sorgen und Nöten aufsuchen.
  3. Die Patientin oder der Patient hat keine Kontrolle über die eigene Blase. Mit Willenskraft lässt sich diese Situation nicht beherrschen. Es gibt keinen Grund, sich für etwas zu schämen, das sich der eigenen Kontrolle entzieht.

Ansprechpartner bei Dranginkontinenz sind Hausärzte, Gynäkologen und Urologen. In einem Arzt-Patienten-Gespräch spricht der Mediziner zunächst mit der Patientin oder dem Patienten über das Problem. Danach folgt eine eingehende körperliche Untersuchung.

Das Arzt-Patienten-Gespräch

Hier steht die Anamnese im Vordergrund. Der Arzt erkundigt sich nach der Krankengeschichte. Nimmt die Patientin oder der Patient regelmäßig Medikamente? Welche Krankheiten liegen aktuell vor? Gibt es weitere Beschwerden neben dem intensiven, unbeherrschbaren Harndrang?

Der Arzt fragt…

  • nach den genauen Beschwerden und Symptomen.
  • wie oft und wann diese auftreten.
  • wie die Dranginkontinenz das Leben und die täglichen Aktivitäten beeinflusst.

Miktionsprotokoll: Blasentagebuch

In der Regel regt der Arzt ein sogenanntes Miktionsprotokoll an. Dabei handelt es sich um ein Trink- und Toiletten-Tagebuch.

Darin tragen Patientinnen und Patienten mindestens drei Tage lang Folgendes ein:

  • Datum und Uhrzeit
  • Art des Getränks
  • Trinkmenge
  • Harnmenge
  • Harndrang (ja/nein)
  • Urinverlust (ja/nein)

Um die Trinkmenge korrekt zu erfassen, ist es am einfachsten, die Getränke aus dem Trinkgefäß in einen Messbesser umzufüllen. Beim Wasserlassen sollte ein anderer Messbecher zum Einsatz kommen, um korrekte Angaben machen zu können.

Das Miktionsprotokoll bildet die täglichen Trink- und Toilettengewohnheiten ab. Diese Information hilft der Patientin beziehungsweise dem Patienten und dem Arzt gleichermaßen, um die Situation realistisch einzuschätzen.

Körperliche Untersuchungen

Zunächst verschafft sich der Arzt einen Eindruck von der körperlichen Verfassung der Patientin beziehungsweise des Patienten. Dazu zählen das Gewicht und die Beweglichkeit. Der Arzt tastet den Bauchraum und den Beckenbereich ab.

Urinuntersuchung

Manchmal liegt ein Harnwegsinfekt beziehungsweise eine Blasenentzündung vor. Darum untersucht der Arzt bei Verdacht auf eine Dranginkontinenz zunächst den Urin. Finden sich Bakterien, Blut, Zucker oder Eiweiß im Urin? Möglicherweise ist das die Ursache für die Dranginkontinenz.

Ultraschalluntersuchung

Mit einer Ultraschalluntersuchung stellt der Arzt fest, ob sich die Harnblase bei dem Toilettengang vollständig leert. Bleibt Urin in der Blase zurück? Der Restharn verstärkt die Beschwerden bei einer Dranginkontinenz. Außerdem besteht bei einer gestörten Blasenentleerung ein erhöhtes Risiko für Harnwegsinfekte.

Urodynamische Untersuchungen

Bei sogenannten urodynamischen Untersuchungen prüft der Arzt die Funktionstüchtigkeit des Blasenmuskels und der Harnblase. Dazu misst er unter anderem den Blasendruck und die Muskelaktivität der Harnblase. Dehnt sich die Harnblase? Zieht sie sich erwartungsgemäß zusammen? Das zeigt, ob die Urinspeicherung und die Blasenentleerung funktionieren.

Diese Messungen geschehen mit Hilfe von Sonden, die der Mediziner in die Harnblase und den Enddarm eingeführt.

Blasenspiegelung und Röntgenuntersuchung

Mit einer Blasenspiegelung prüft der Arzt, ob die Blase und die Harnröhre krankhafte Veränderungen aufweisen. Dazu führt er einen dünnen Schlauch über die Harnröhre bis zur Blase ein. Dank einer daran angebrachten kleinen Kamera ist der Arzt in der Lage, die Organe von innen zu betrachten.

Therapie und Behandlungsmöglichkeiten

Gibt es eine konkrete Ursache für die Dranginkontinenz wie eine Basenentzündung, Blasensteine oder einen Tumor, setzt die Behandlung zunächst dort an.

Bleibt die genaue Ursache unklar oder ist die zugrundeliegende Erkrankung nicht heilbar, zielen die möglichen Therapiemaßnahmen darauf ab, die Symptome zu lindern oder zu beheben. Das verbessert die Lebensqualität der betroffenen Frauen und Männer beträchtlich. Vielen gelingt es, ihren Alltag wieder freier und aktiver zu gestalten.

Nichtmedikamentöse Therapiemaßnahmen

Es gibt nichtmedikamentöse und medikamentöse Möglichkeiten, um die Beschwerden zu lindern.

Schadensbegrenzung durch Inkontinenzhöschen

Mit Einlagen, Windeln und Inkontinenzhöschen lässt sich nachts und bei wichtigen Terminen ein ungewollter Urinabgang auffangen. Diese Hilfsmittel lassen sich unauffällig tragen. Viele Produkte absorbieren Feuchtigkeit und sind waschbar. Allerdings wünschen sich vor allem jüngere Menschen dauerhaft eine andere Lösung.

Trinkverhalten ändern

Manche Patientinnen und Patienten versuchen, möglichst wenig zu trinken. Dadurch verschlimmert sich die Symptomatik, denn der Urin ist dadurch konzentrierter. Das reizt den Blasenmuskel noch mehr. Um das zu verhindern, ist Flüssigkeitszufuhr wichtig. Es gilt, den Konsum von schwarzem Tee und Kaffee sowie kohlensäurehaltigen Limonaden auf ein Minimum zu reduzieren. Besser sind stilles Wasser, Obstschorlen und ungesüßte Früchte- oder Kräutertees.

Patientinnen und Patienten, die wegen ihrer Harninkontinenz nachts keine Ruhe finden, könnten versuchen, abends möglichst wenig zu trinken und so eine harndrangfreie Zeit zu schaffen.

Beckenbodentraining

Bei der Dranginkontinenz funktioniert der Schließmuskel zwar. Trotzdem empfehlen Ärzte Frauen und Männern häufig ein Beckenbodentraining, um den Harndrang besser zu beherrschen. Allerdings half Beckenbodentraining Frauen mit einer Dranginkontinenz laut der Stiftung Gesundheitswissen nicht. (Bei Belastungsinkontinenz ist diese Methode erfolgreich.)

Medikamentöse und operative Therapiemaßnahmen

Tabletten

Bei den Medikamenten kommen seit über 40 Jahre vor allem urologische Spasmolytika zum Einsatz. Die Medikamente gehören zur Gruppe der Anticholinergika. Sie stellen die Blase ruhig und tragen dazu bei, dass sich die überaktive Blasenmuskulatur entspannt. Das hilft der Blase, wieder mehr Urin aufzunehmen und zu halten. Die Wirkung setzt allerdings erst nach vier bis sechs Wochen ein.

Etwa 60 bis 70 Prozent der Patientinnen und Patienten erleben durch diese Medikamente eine Linderung der Symptome. Allerdings gibt es Nebenwirkungen. Dazu zählen Mundtrockenheit, Übelkeit, Sehstörungen, Herzrasen und Verstopfung. Das führt dazu, dass einige die medikamentöse Therapie irgendwann wieder absetzen.

Botox

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Botox in den Harnblasenmuskel zu spritzen. Das passiert unter Narkose. Das Nervengift lähmt die Blase, wodurch der Harndrang verschwindet. Das Verfahren ist zwar sehr effektiv: Es wirkt bei über 80 Prozent der Patientinnen und Patienten. Aber diese Methode ist aufwendiger als die Tablettengabe. Zunächst muss eine Blasenspiegelung gemacht werden. Außerdem ist es nötig, die Behandlung zu wiederholen, wenn die Wirkung nach sechs bis zwölf Monaten nachlässt. Der Eingriff erfolgt ambulant oder kurzstationär.

Neuromodulation der sakralen Spinalnerven (InterStim-Therapie)

Neuromodulation kann die Funktion der Blase wiederherstellen. Zunächst führt der Arzt im Bereich des Kreuzbeins eine Testsonde ein. Diese gibt Impulse an die Nerven ab. Während einer einwöchigen Testphase dokumentiert die Patientin beziehungsweise der Patient, ob die Maßnahme Erfolg hat. Bei drei von vier Personen verbessert sich die Dranginkontinenz deutlich. Ist das der Fall, wird ein Impulsgenerator im oberen Gesäßbereich implantiert. Dieser Eingriff ist minimal-invasiv. Er wird im Krankenhaus durchgeführt.

Fazit

Dranginkontinenz ist ein Thema, über das niemand gern spricht. Es handelt sich um eine Erkrankung der Blase, die Frauen und Männer aller Altersgruppen betrifft. Hilfe ist nur möglich, wenn sich Betroffene einem Arzt anvertrauen. Untersuchungen zeigen, ob eine Erkrankung oder ein Tumor die Dranginkontinenz auslöst. Ist das der Fall, setzt die Behandlung dort an. Unabhängig davon gibt es viele Möglichkeiten, die Symptomatik der Dranginkontinenz zu lindern. Hierfür stehen nichtmedikamentöse, medikamentöse und operative Möglichkeiten zur Verfügung. Dranginkontinenz lässt sich behandeln. Oft mildern sich die Symptome oder sie verschwinden sogar ganz.

Medizinischer Disclaimer

Die hier dargestellten Inhalte dienen lediglich der Information. Wenden Sie sich bei gesundheitlichen Fragen, Problemen oder Beschwerden an Ihren Arzt!