Pflaster und Verbandstoffe - Alles für die sichere Wundversorgung

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Liebe Leserinnen und Leser,

wer kennt es nicht? Beim Gemüse schälen schneidet man sich in den Finger, nach dem Blutabnehmen blutet es nach und man bekommt ein Pflaster, oder einen Tupfer mit irgendwas Klebendem drüber auf den Arm geklebt, und nach einer größeren Operation benötigt man eine umfangreiche Wundversorgung. Schließlich soll die Wunde gut heilen und darf sich keinesfalls entzünden.

Doch wie heißen all die Produkte, die für eine gute und hygienische Wundversorgung benötigt werden? Was aus dem umfangreichen Sortiment bei ARDMED, im Drogeriemarkt oder der Apotheke benutzt man für welche Art von Verletzung? Und: welche Marken und Hersteller sind bewährt und bieten gute Produkte?

Pflaster

Auf all diese Fragen soll der folgende Artikel zumindest ein paar Antworten geben. Nur ein paar Antworten, fragen Sie sich? Ja, denn das Gebiet ist so komplex, dass man gar nicht auf alle Produkte, die es im Medizinischen Bereich zur Wundversorgung gibt, eingehen kann.

Einen kleinen Teil der wichtigsten Produktgruppen möchten wir Ihnen aber im Folgenden etwas näher bringen.

Wundpflaster und Fixierpflaster - Unterschiede und Vorteile

Beginnen wir mit zwei der gängigsten Arten von Pflastern. Das wären zum einen die Wundpflaster, die jede*r mit Sicherheit in den unterschiedlichsten Formen und Größen im heimischen Medizinschrank liegen hat.

Wundpflaster oder schlicht Pflaster dienen, wie der Name schon sagt, der Versorgung von leichten und kleineren Schnitt- und Schürfwunden. Es gibt sie in vielerlei Formen, einzeln verpackt und am Stück, zum abschneiden, wasserfest oder wasserdurchlässig und aus unterschiedlichen Materialien. Die gängigen Wundpflaster sind beige oder weiß. Für Kinder gibt es sie zudem mit freundlichen, aufmunternden Motiven oder in bunten Farben.

Der Vorteil von Wundpflaster ist, dass sie aus einem saugenden Teil und einem klebenden Teil bestehen. Das bedeutet, es wird kein zusätzliches Produkt benötigt um sie am Körper zu fixieren. Fixierpflaster / Heftpflaster hingegen sind keine Pflaster, die alleine genutzt werden können und der Wundversorgung dienen. Sie nutzt man zum Beispiel um Fixierbinden, Verbände oder Kompressen sicher am Körper zu befestigen. Die gängigen Fixierpflaster sind in verschiedenen Breiten, auf einer praktischen Rolle verfügbar. Kommen wir nun zu den Verbandstoffen.

Verschiedene Verbandstoffe und ihre Anwendungsmöglichkeiten

In der Wundeversorgung gibt es viele verschiedene Arten von Verbandstoffen. Dazu zählen:

Manches kommt einem vom Namen her, oder aus eigener Erfahrung bekannt vor, unter anderen Namen wie zum Beispiel „Klebevlies“ kann man sich vielleicht etwas weniger vorstellen. Daher möchten wir nachfolgend die unterschiedlichen Verbandstoffe und ihre Anwendungsmöglichkeiten einmal näher vorstellen.

Beginnen wir bei den Fixierbinden. Fixierbinden sind elastische Verbände, die zur Fixierung von Kompressen oder Wundauflagen genutzt werden. Sie sind nicht kohäsiv, das bedeutet selbstklebend. Sie müssen also noch mit einem zusätzlichen Produkt, zum Beispiel mit Fixierpflastern oder Klebetape, befestigt werden. Fixierbinden selbst besitzen keine Wundauflage, bzw. kein Saugmaterial und sollten somit nicht allein genutzt werden.

Aufgrund ihrer hohen Elastizität eignen sie sich besonders zum Fixieren von Wundauflagen, etc. an beweglichen Körperteilen, wie Ellebogen oder Knien. Es gibt sie in klassischem weiß und oft auch in verschiedenen bunten Farben, wie rot oder blau. Zu beachten ist bei der Anwendung, dass man die Fixierbinden nicht zu fest wickelt, damit es zu keinen Blutstauungen kommt. Fixierbinden sind außerdem luftdurchlässig und atmungsaktiv.

Haftbinden dienen, genau wie Fixierbinden der Fixierung von Wundauflagen und Ähnlichem. Anders als Fixierbinden sind sie aber kohäsiv, also selbstklebend und brauchen kein weiteres Produkt zur Fixierung. Ein großer Vorteil gegenüber Fixierbinden. Zudem sind sie luftdurchlässig, atmungsaktiv und ebenfalls in vielen Farben erhältlich. Sie bestehen zu großen Teilen aus Naturmaterialien und sind daher angenehm weich auf der Haut. Wickelt man sie nicht zu fest, schnüren die Haftbinden nicht ein und können daher auch sehr gut für die Wundversorgung bei Kindern genutzt werden. Vor allem die farbigen Varianten kommen bei den kleinen Patientinnen und Patienten gut an.

Haftbinden farbig

Klebetape ist unelastisch und verfügt über eine hohe Klebekraft. Zudem ist es sehr zugfest. Es wird in der  Prävention, Therapie und Rehabilitation von Verletzungen des Bewegungsapparates eingesetzt. Auf der Haut und auf Verbänden klebt es sicher und zuverlässig. So können Verbände sicher fixiert werden und halten auch bei Belastung. Klebetape, zum Beispiel von Leukoplast, ist dank eines Zackenschnitts an den Rändern ohne Schere anwendbar, da man es einfach längst oder quer einreißen kann.

Klebevlies dient zum einer der Fixierung von großflächigen Verbänden, kann aber auch zur Befestigung von Kathetern, Sonden, Messelementen und Instrumenten verwendet werden.

Es lässt sich bedarfsgerecht zuschneiden und ist dadurch sehr Kosten- und Material sparend. Zudem ist es luftdurchlässig, rückstandslos ablösbar und somit sehr hautfreundlich.

Kompressen werden zum einen zur äußeren Wundversorgung von nässenden oder blutenden Wunden genutzt. Zum anderen eignen sie sich zum aufpolstern von Wunden. In der Regel besitzen sie ein sehr hohes Saugvermögen. Kompressen gibt es sowohl steril verpackt, als auch unsteril. Da einfache Saugkompressen keinen klebenden Anteil besitzen, müssen sie zum Beispiel mit Fixierbinden, oder Klebevlies an Ort und Stelle gehalten werden.

Anders als Kompressen, sind Tupfer wesentlich kleiner und dienen nicht der äußeren Wundversorgung von stark nässenden, oder blutenden Wunden. Sie werden eher zur Hautreinigung vor Infusionen, oder Injektionen, zum Beispiel beim impfen genutzt. Zudem finden sie Anwendung im Labor oder bei der örtlichen Desinfektion vor kleinen Eingriffen. Aber auch als Saugpolster bei kleinen Verletzungen, oder nach einer Blutabnahme können sie genutzt werden. Tupfer bestehen in der Regel aus Zellstoff und sind sowohl steril als auch unsteril erhältlich.

Sie sehen, es gibt viele Arten von Verbandstoffen und alle erfüllen einen bestimmten Zweck. Zudem sind sie von vielen Herstellern und in unterschiedlichen Qualitäten verfügbar. Bei ARDMED erhalten sie natürlich nur Produkte von bewährten Herstellern und bekannte Marken.

Wundversorgung mit Tupfer

Von welchen Firmen führen wir Pflaster und Verbandstoffe?

Im Produktsegment Verbandstoffe und Pflaster sind die führenden Hersteller: Hartmann aus Österreich, Lohmann & Rauscher, sowie die NOBAMED Paul Danz GmbH aus Wetter an der Ruhr, BSN medical und Beiersdorf mit seinen bekannten und beliebten Hansaplast Pflastern vertreten. All diese Firmen stehen für viele Jahre Erfahrung im Bereich Medizinprodukte und lange Tradition.

Greifen Sie zu einem Produkt dieser Hersteller, können Sie nichts falsch machen.

Über Ursula Hofstetter

Ursula Hofstetter

Ursula Hofstetter ist seit 2016 Mitarbeiterin der ARDMED. Ihre Fachexpertisen liegen im Bereich Altenpflegeprodukte und der stationären Langzeitpflege. 2017 hat sie sich zur zertifizierten Inkontinenz-Fachberaterin weiterbilden lassen.


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